Harrys Hamburger Hafenbasar


In den engen Gängen des Hafenbasars stapeln sich auf den Regalen
Karin Rosenbergs Vater Harry Rosenberg schipperte als Seemann über die Weltmeere, bis die Lunge schlappmachte. Er ging an Land, machte in der Bernhard-Nocht-Straße auf St. Pauli einen Laden auf und versuchte sich als Briefmarken - und Münzhändler. Doch die Kunden wollten viel lieber die Mitbringsel von seinen Reisen kaufen, mit denen er den Raum dekoriert hatte - Geburtsstunde von Harrys Hafenbasar. Hier gibt es Kuriositäten aus aller Welt: Masken aus Westafrika, Buddhas aus Thailand, Schrumpfköpfe aus Südamerika und noch viel, viel mehr. Wieviel genau, weiß keiner. »Ich habe 81283 Teile. Wer es nicht glaubt, soll nachzählen!« sagte Harry Rosenberg immer.

 

Bis heute ist der Hafenbasar wohl das einzige Museum der Welt, in dem man die Ausstellungsstücke in die Hand und nach Bezahlung sogar mit nach Hause nehmen darf.

 

Eine echte Institution, der Hamburgreisende auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollten. EURO<26-Mitglieder erhalten 20% Rabatt auf den  Eintrittspreis. (Der Eintritt wird übrigens verrechnet, falls man etwas kauft.)






 
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